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Kaminholz Wissen: Ahorn als Brennholz verwenden

Der Ahornbaum zählt in der Botanik zur Pflanzenfamilie der Seifenbaumgewächse. Der Ahorn hat nicht nur wertvolles und vielseitig verwendbares Holz, sondern auch eine sehr spannende Kulturgeschichte. Um Hexen, Maulwürfe oder sogar Blitzschläge fernzuhalten, hat man früher den Ahornbaum dafür genutzt. Heute sind weltweit über 150 Gattungsarten der Ahorne bekannt. In Mitteleuropa sind hauptsächlich drei Arten verbreitet und stellen gleichzeitig die einheimischen Arten dar: Der Bergahorn, der auch am meisten verbreitet ist, der Feldahorn und der Spitzahorn.

Der Ahorn wurde in Deutschland mit allen seinen drei Arten als „Baum des Jahres“ gewählt. So wurde der Spitzahorn im Jahr 1995, der Bergahorn im Jahr 2009 und der Feldahorn im Jahr 2015 zum Baum des Jahres gewählt. Einst gab es mehrere Ahornarten in Europa, doch diese wurden durch die Eiszeit verdrängt. Charakteristisch für den Bergahorn ist, dass er bereits im Alter von 15 Jahren anfängt seine Früchte zu produzieren, im Gegensatz zu anderen Baumarten, die es erst im späten Alter tun. Der Bergahorn gehört neben der Buche, Tanne und Fichte zu den wichtigsten Baumarten in Deutschland - denn das Ahornholz gilt als hochwertiges Brennholz.

Brenneigenschaften von Ahorn Kaminholz

Wenn man das richtige Brennholz sucht, dann ist der Brennwert eigentlich das, was wirklich zählt. Ahorne zeigen einen relativ hohen Brennwert. Dieser beträgt 1900 kWh/RM oder 4,1 kWh/kg. Ahornbrennholz eignet sich daher sehr gut als Kaminholz und zwar auch für offene Kamine, da sich gleich nach dem Entzünden eine volle, gleichmäßige und schöne Flamme entwickelt. Dabei gibt es auch keine großen Funkenschläge.

Mit Ahornholz lässt sich das Feuer auch leicht entzünden, weshalb es sich sowohl als Kaminholz als auch als Zündholz eignet. Ahornholz lässt sich zudem gut lagern, da es zu den leichteren Holzarten zählt. Es behält seinen typischen, hellen Farbton, wenn es richtig getrocknet wird. Allerdings ist es ziemlich anfällig für Witterung und Feuchtigkeit, was ein klarer Nachteil ist. Deshalb wird das Ahornholz eher selten als Industrieholz für den Außenbereich verwendet. Als Werkstoff im Möbelbereich wird es jedoch ziemlich oft benutzt. Als Nutzholzlieferant ist der Ahornbaum für die Industrie nämlich sehr interessant, weil die Bäume sogar bis zu 15 m astfrei wachsen können und weil sie zylindrisch und sehr gerade wachsen.

Beschreibung der Ahorne

Der Bergahorn gehört eher zu mittelgroßen Bäumen und kann eine Höhe von 25 bis 30 m erreichen. Dabei kann er sogar 500 Jahre alt werden. Die Farbe der Rinde kann stark variieren und hängt natürlich vom Alter des Baumes ab. So ist sie bei jüngeren Bäumen hell-grau bis braun, während sie bei älteren Arten dunkelgrau bis rotbraun werden kann. Der Ahorn ist einer der wenigen Bäume, die schon sehr früh zum ersten Mal blühen. So blüht der Ahorn schon im Alter von 25 bis 40 Jahre und zeigt im Mai seine traubenartigen Rispen. Die Früchte reifen ungefähr von Ende August bis Anfang Oktober. Dank seiner Früchte verbreitet sich der Ahorn sehr erfolgreich. Die Früchte sind sehr interessant und auffallend, da sie zwei lange Flügel aufweisen. Oft kann man auch hören, dass sie als Flügelfrüchte bezeichnet werden. Die kleinste einheimische Ahornart, die sogar im Garten angelegt werden kann, ist der Feldahorn. Er wächst sehr langsam und eignet sich auch als Vogelhecke.

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