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Kaminholz-Wissen: Fichte als Brennholz

Weltweit gibt es über 35 Arten von Fichten. Dieser schnell wachsende und immergrüne Nadelbaum zählt zur Pflanzen-Familie der Kieferngewächse. Die Fichte ist der am häufigsten vorkommende Baum in Deutschland, denn 28% aller Bäume in deutschen Wäldern sind Fichten. Heute werden viele Mischwälder gepflanzt, mit einem großen Anteil von Buchen und Eichen und mit geringem Fichtenanteil. Das hat am meisten damit zu tun, dass sich die Borkenkäfer auf diese Weise nicht großflächig ausbreiten können. Normalerweise bilden Fichten Pfahlwurzeln aus, doch das ist bei nährstoffarmen Standorten nicht der Fall, wo sie in der Regel Tellerwurzeln ausbilden.

Fichten sind in ganz Europa weit verbreitet, außer in Großbritannien, Irland und der Iberischen Insel. Es gibt viele Arten von Fichten, davon findet man in Deutschland am meisten die folgenden: die Gemeine Fichte – in Europa die einzige heimische Fichtenart, Kaukasus-Fichte, Serbische-Fichte – diese wird in den USA als Christbaum verwendet, Stech-Fichte oder auch Blaufichte und die Zuckerhutfichte. Dabei sollte man auch erwähnen, dass die Gemeine Fichte auch als Rotfichte oder Rottanne bekannt ist, wegen ihrer rötlich-braunen Rinde.

Brenneigenschaften der Fichte

Falls auch Sie mit Holz heizen, dann möchten Sie selbstverständlich auch das bestmögliche Kaminholz dafür verwenden. Für das Heizen mit Holz sind vor allem harte Holzarten empfehlenswert, doch leider zählt die Fichte nicht dazu. Mit einer Dichte von 470 kg pro Kubikmeter zählt die Fichte als Weichholz. Fichtenholz ist leicht und gut zu behandeln, meistens wird es beim Bau oder für die Herstellung von Möbel verwendet. Außerdem lässt es sich leicht bemalen, spalten und verleimen. Das Fichtenholz muss im Außeneinsatz ständig mit Holzschutzmitteln imprägniert werden, da es nicht sehr witterungsbeständig ist, wie z. B. das Eichenholz. Für Energieprodukte hat Fichtenholz allerdings eine wichtige Bedeutung als Energieholz. Sie können das Fichtenbrennholz zusammen mit Tannenholz oder anderen Brennnholzsorten als gemischtes Sortiment auf Brennando.de günstig kaufen. Der Volumen-Brennwert von Fichtenholz ist eher gering und beträgt etwa 1500 kWh/rm. Doch mit anderen Sorten kombiniert kann die Fichte als günstiges Brennholz genutzt werden.

Optische Merkmale der Fichte

Fichten zählen zu mittelgroßen und Großbäumen. Je nach der Art des Baumes, können Fichten von 20 bis zu 70 Meter hoch werden und sogar 600 Jahre alt werden. Die meisten Arten der Fichte zählen zu schnellwachsenden Baumarten. Nur wenige sind davon ausgenommen. Da die Fichten meistens verwertet werden, werden sie normalerweise in einem Alter von 70 bis 80 Jahren gefällt, weil sie dann genug hoch und dick sind. Normalerweise haben Fichten eine kegelförmige Krone.

Stechend spitze und im Querschritt vierkantige Nadeln sind um den Zweig angeordnet. Sie sind ungefähr 1 mm breit und 2 cm lang und werden bei gesunden Bäumen 5 Jahre alt. Erstmals nach 20 bis 40 Jahren blühen Fichten. Dabei blühen sie jedes vierte Jahr, im Gebirge sogar erst jedes siebtes Jahr nur. Es kann jedoch geschehen, dass eine Fichte häufiger blüht. Dann ist das wohl ein Zeichen, dass sie abzusterben droht und somit versucht sie das Weiterbestehen ihrer Art zu sichern. Die Rinde kann von rötlich- bis graubraun werden und normalerweise ist sie auch feinschuppig.

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