Home |

Seien Sie beim Start dabei!

Brennstoffe online kaufen war noch nie einfacher!
Finden Sie mit Brennando.de lokale Händler für Brennholz, Briketts und Pellets.
Aktuell sind wir noch in der Entwicklung. Wir informieren Sie gerne, wenn es los geht.

Kaminholz Wissen: Lärche als Brennholz

Nur wenige Nadelbäume verlieren im Winter ihre Nadeln und die Lärche ist einer davon. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse. Die Lärche ist ein relativ schnell wachsender Baum und kann sogar auch nach 140 Jahren genutzt werden. Weltweit gibt es bisher 12 bekannte Arten der Lärche. Die Europäische Lärche ist nur eine davon. Oft wird sie in Wirtschaftswäldern angepflanzt, außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes. Normalerweise kann man Lärchen in verschiedenen Gebirgen Europas finden.

Schon vor 60 Millionen Jahren wuchsen Lärchen auf der Erde. Es wird zudem vermutet, dass sie sich vor einer Million Jahren von Sibirien aus nach Europa ausbreiteten. Die Gallier nannten diesen seltsamen Baum Larix und daher wird auch der heutige Name abgeleitet. Sehr interessant bei diesem Baum ist, dass er kurz vor Winterbeginn kahl dasteht, nachdem er im Herbst seine Farbe ins Goldgelb aus dem sommerlichen Frischgrün wechselt. Wie die Sprache so änderte sich auch der Name dieses Baumes durch die Zeit. Vom althochdeutschen Laihta zum heutigen Lärche, und dieses ä dient dazu, dass man den Namen des Baumes mit einem ähnlichen Namen eines Vogels nicht verwechselt, nämlich der Lerche.

Das Aussehen und Eigenschaften der Lärche

Lärchen können sehr alt werden, die größten werden bis 600 Jahre alt. Dabei können sie auch eine Höhe von 50 m erreichen und um die 1,50 m dick werden. Lärchen haben einige Eigenschaften, welche für sie sehr charakteristisch sind, wie z. B. ihr herzförmiges Wurzelsystem. Ihre Wurzeln gehen oft sehr tief in kies- und steinhaltige Böden hinein, weshalb sich die Wurzeln sehr oft verkrümmen. Um die notwendigen Nährstoffe aufzunehmen, wachsen ihre Wurzeln sogar 2 m tief, sobald die Lärche auf fruchtbare Erde stößt.

Lärchewurzeln sind fast nie mit Wurzelfäule befallen, da verletzte Wurzeln die Wunde sehr schnell verharzen. Die Farbe der Lärche kann stark variieren, so kann sie bei jüngeren Bäumen grün- bis grünbraun werden und schnell zu graubrauner Farbe wechseln. Außerdem ändert sich auch die Struktur der Rinde, was natürlich ist. So ist sie bei jüngeren Lärchen glatt und mit der Zeit wird sie zu einer tiefgefurchten Borke. Die Nadeln sind nicht besonders lang, etwa 1 bis 3 cm, dafür sind sie sehr schmal, sogar schmaler als 1 mm. Damit der Baum im Winter nicht vertrocknet werden diese abgeworfen.

Ist Lärchenholz gut als Kaminholz geeignet?

Als Kaminholz wird die Lärche leider nur sehr selten genutzt. Der Brennwert des Lärchenholzes liegt bei 4,4 kWh/kg bzw. 1700 kWh/rm. Somit hat es einen eher niedrigen Brennwert. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Holz der Lärche zum Verbrennen unnützlich ist. Wie die meisten Weichholzarten kann auch das Lärchenholz als Brennholz verwendet werden, z.B. mit anderen Hölzern gemischt oder auch selbständig. Das wichtigste dabei ist nur, dass das Lärchenbrennholz zuvor ausreichend getrocknet wird, denn „schlechtes Brennholz“ gibt es nicht.

Verglichen mit anderen Nadelhölzern ist das Lärchenholz sogar ziemlich schwer und hart. Deswegen wird es auch häufig als Bauholz verwendet. Die Kanäle, aus denen das Harz austritt, sind sehr klein und kaum zu sehen, doch trotzdem hat das frische Lärchenholz einen etwas harzigen Duft. Möchten Sie Lärchenbrennholz online kaufen, dann finden Sie auf Brennando.de den passenden Brennholzhändler aus Ihrer Region!

Bewerten Sie diese Seite:
 4,50 / 5 von 17 Bewertungen.

Wichtiges Brennholz Wissen