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Kaminholz-Wissen: Pappelholz als Brennholz

Das Pappelholz ist gut geeignet für das schnelle Anheizen des Kamins, denn es brennt schnell und erzeugt die notwendige Wärme, um Hartholz richtig zu entfachen. Bei der Verbrennung bildet es wenig Asche und es verbrennt sehr sauber. Funkenflug kann aber vorkommen. Der Brennwert des Pappel Brennholzes ist deutlich geringer als bei den beliebten Kaminhölzer, wie Buche oder Eiche. So liegt beispielsweise der Brennwert der Pappel bei nur ca. 1200 kWh/ Raummeter. Im Vergleich: Der Brennwert von Eichenbrennholz liegt bei ca. 2100 kWh / Raummeter.

Pappelholz kann man in der Übergangszeit verwenden, wenn man es schnell wärmer haben möchte. Es ist also nicht dazu geeignet, um die Wärme eine längere Zeit zu halten, da es keine langanhaltende Glut bildet. Doch für die Kombination mit anderem Holz, zum Beispiel mit Buchenbrennholz oder Eiche-Kaminholz, ist es ideal: Dabei dient die Pappel zum Anheizen und die Buche oder Eiche zum Wärmehalten. Das Pappel Kaminholz kann also gut als Brennholz verwendet werden, wenn man es entsprechend seiner Eigenschaften einsetzt. Es trocknet auch schneller als andere Holzsorten. Bei entsprechender Lagerung und Trocknung kann das im Frühjahr geschlagene Pappelholz schon im Herbst verbrannt werden.

Wissenswertes über den Pappelbaum

Die Pappel gehört zu der Familie der Weidengewächse. Diese Holzart wächst an Flussufern und in Wäldern und wird häufig zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut. Die Heimat dieser Pflanze ist Nordamerika und Eurasien. Die Wachshöhe der Pappel geht von 30 bis 45 Meter. Der sommergrüne Baum hat gewöhnlich einen aufrechten Stamm und eine raue oder glatte Borke, die häufig grau ist. Die Pappel ist zweihäusig, das heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn es gibt Blütenstände die sowohl Stempelblüten als auch Staubblattblüten enthalten. Die Blätter der Pappel sind dreieckig, herz- oder eiförmig und entweder ganzrandig oder gelappt. Der Blattstiel ist lang, der Querschnitt rund oder seitlich abgeflacht. Die in den Winterknospen vorgebildeten und die im Sommer gebildeten Blätter sind häufig unterschiedlich gestaltet. Die Winterknospe hat mehrere ungleiche Schuppen.

Über das Pappelholz

Alle Pappelarten haben recht ähnliches Holz. Der Zelluloseanteil bei dem Pappelholz ist recht hoch, was es äußerst flexibel macht. Das Pappelholz ist zerstreuporig, der Unterschied der Gefäße des Frühholzes und des Spätholzes ist nicht groß. Im Holzparenchym der Pappel sind Stärke, Protein und Öl gespeichert. Im Kernholz wird das Parenchym erst ab dem fünften Jahr gebildet und unterscheidet sich farblich nicht. Die Korkzellen in der Borke sind relativ dünnwandig. Die Rinde bei jungen Pappeln ist glatt. Je älter die Pappel, desto rauer wird die Borke. Das Pappelholz hat einen eigentümlichen Geruch, das ihm eine schlichte und schwach gefladerte Note verleiht.

Das Holz ist leicht, sehr weich, zäh, recht biegsam und elastisch. Pappelholz kann von Hand und Maschinen gut bearbeitet werden. Es ist jedoch nicht sehr witterungsbeständig. Das Pappelholz ist gut beiz- und lackierbar, lässt sich aber ganz schlecht polieren. Die meisten Arten von Pappelholz sind nicht witterungsbeständig und sind auch leicht anfällig von Pilzen und Insekten. Angewendet wird es deshalb hauptsächlich bei der Herstellung von Furnierplatten; Span- und Faserplatten, Verpackungsmaterial, Papiermasse, Holzschuhe, Holzwollenproduktion, Holzkohle, Schießpulver und vieles mehr.

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