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Kaminholz-Wissen: Die Weißbuche als Brennholz und Kaminholz nutzen

Die Weißbuche ist ziemlich schwer zu sägen und zu spalten. Neben der herkömmlichen Buche ist die Weißbuche ebenfalls sehr beliebt als Brennholz, da es auch mit einem sehr hohen Brennwert überzeugt. Das Weißbuchenholz ist auch getrocknet schwer und hat deswegen einen hohen Brennwert - dieser beträgt nämlich 2200 kWh/ kg. Das Brennholz der Weißbuche hat ein schönes Flammenbild, brennt lange und hat wenig Funkenspritzer.

Wissenswertes über die Weißbuche

Die Weißbuche (auch Hainbuche genannt) gehört zu der Familie der Birkengewächse. Den Namen Weißbuche trägt sie, weil der Baum eine weiß bis gräulich-weiße Farbe hat. Einen Unterschied kann man zwischen dem Splint und Kernholz nicht sehen. Das Holz der Weißbuche ist gleichmäßig aufgebaut, Jahresringe sind auf dem Holzstamm nur schwer erkennbar. Die Weißbuche trifft man in Südskandinavien, Mitteleuropa bis Weißrussland und sie kann ein Alter von bis zu 150 Jahre erreichen. Sie hat eiförmige, zugespitzte Blätter die 4 bis 10 cm lang und 3 bis 6 cm breit sind.

Haupteigenschaften der Weißbuche

Der Rand der Blätter ist scharf und doppelt gesägt. Die Farbe der Blätter ist auf der Oberseite sattgrün und auf der Unterseite etwas heller. Im Herbst bekommen die Blätter eine braun-gelbe Farbe, und diese bleiben den ganzen Winter über dem Baum hängen. Die Blüten der Weißbuche liegen ohne Blütenhülle in eingeschlechtigen Kätzchen. Die männlichen Kätzchen sind bei der Weißbuche 4 bis 7 cm lang und gelbgrün, die Blüten kommen mit 7 bis 11 Staubblättern vor. Dagegen sind die weiblichen Kätzchen etwa 3 cm lang und grün. Die Frucht der Weißbuche reift im September und Oktober. Die Größe der Fruchtstände ist 6 bis 10 mm, das sind zusammengedrückte harte Nüsschen, die erst im zweiten Frühjahr nach der Reife keimen.

Die Rinde ist am Anfang glatt und wird mit dem Alter sehr wellig. Die Farbe der Rinde ist silber- bis dunkelgrau. Die Weißbuche wächst am besten auf gut wasserversorgten Lehm- und Tonböden. Wenn der Boden wenig Wasser hat, kann die Weißbuche auch damit auskommen, zeigt dabei aber keine guten Wachstumsleistungen. Sie beansprucht nicht viele Nährstoffe und hat eine gute Schattenverträglichkeit. Die Weißbuche ist ein sehr häufiger Baum in den Wäldern. Sie lebt als Nebenbaum in einer Gesellschaft mit Eichen, Edellaubhölzern und „normalen“ Buchen. Die Hauptaufgabe der Weißbuche ist es einen Schatten der Hauptbaumart, meistens der Eiche zu schaffen, damit ein Stamm ausgebildet werden kann. Dank der Schattenverträglichkeit und dem leicht zersetzbaren Streu der Weißbuche, ist sie für die Bodenpflege sehr bedeutsam. Die Weißbuche ist sehr beliebt bei den Nieder- und Mittelwäldern.

Verwendung der Weißbuche

Das Holz der Weißbuche ist hart, feinfasrig, zäh und fest. Es ist das härteste und schwerste Holz. Es trocknet sehr schnell, dabei schwindet es stark, verzieht sich und reist leicht. Die Farbe des Splint als auch des Kerns ist gelblich weiß. Dank seiner Härte wird es zur Herstellung von Gegenständen verwendet, die einer hohen Beanspruchung unterliegen wie z.B. Werkzeugstiele und Kegelkugel. Sehr oft wird es zur Herstellung von Holzwerkzeugen verwendet, da das Holz sehr druck- und biegfest ist. Deshalb ist es auch beim Außenbau sehr beliebt. Das Holz der Weißbuche hat einen hohen Heizwert und gilt als begehrtes Brennholz.

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