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Was ist der Unterschied zwischen Schüttraummeter, Raummeter, Festmeter, Ster?

Wer zum ersten Mal online Brennholz bestellt sieht sich mit der Folgenden Frage konfrontiert
Was und wieviel ist ein Raummeter (RM) oder Ster?
Was und wieviel ist ein Schüttraummeter (SRM)?
Was und wieviel ist ein Festmeter (FM)?

Diese unterschiedlichen Raummaßangaben führen beim Kauf von Brennholz oft zur Verwirrung. Vorallem dann, wenn man sich rein vom Preis leiten lässt, die Maßangabe bei der Brennholzpalette übersieht und am Ende Schüttraummeter (SRM) kauft. Es gibt verschiedene Maßeinheiten, die Brennholzhändler für die Bezeichnung der Holzmenge gebrauchen - wie zum Beispiel Raummeter, Schüttraummeter oder Festmeter. In der Forstwirtschaft und im Brennholzhandel gibt es also einige Bezeichnungen und Begrifflichkeiten, die sicherlich eine Erklärung für Außenstehende erfordern. Auch beim Holzkauf sollten Sie unbedingt darauf achten, weil das Brennholz je nach Anbieter sogar in allen genannten Maßeinheiten erhältlich ist. Das führt dann oft zu Verwirrungen.

Raummeter – die sicherste Variante Brennholz zu messen

Der Raummeter (=RM) (wird auch als Ster bezeichnet) ist ein Maß für Holz, der sich auf den Raum bezieht und eigentlich die häufigste Maßeinheit beim Kauf von Brennholz ist. Ein Raummeter entspricht einem Würfel von einem Meter Seitenlänge - also einem Kubikmeter Raum. Es bezieht sich auf geschichtete Holzstücke, die keine bestimmte Länge haben, inklusive der Zwischenräume zwischen den Schichten. Üblicherweise entspricht 1 Raummeter ca. 0,7 Festmeter Holz.

Der „eigentliche“ Ster ist jedoch ein etwas älteres Raummaß, welches einen Raummeter Holzscheite (1 Meter lang) darstellt und geschichtet im Wald gelagert wird. Im Fall, dass das Brennholz gleich im Wald vorbereitet wird, wird es auf einen Meter abgelängt und auf 1 Meter Höhe gestapelt, so dass der Förster leichter die Menge des Holzes abmessen kann. Der Anteil von Holz in einem Raummeter hängt von der Stückgröße und der Form, sowie der Sorgfalt des Aufstapelns ab - und kann somit Schwankungen unterliegen. Trotzdem empfiehlt sich beim Kauf von Brennholz die Maßeinheit Raummeter deshalb, weil Sie z.B. im Gegensatz zu Schuttraummeter genau wissen, wie viel Holz Sie am Ende erhalten. Diese Raumangabe ist keine Gewichtsangabe! So kann z.B. eine Palette mit  2 RM Buchenbrennholz 950kg im ofenfertigen und trockene Zustand wiegen, genauso wie 1200kg im noch feuchten Zustand!

Schüttraummeter – die gekippte Brennholzmenge

Der Schüttraummeter (=SRM) entspricht einer lose gekippten Holzmenge von einem Kubikmeter. Der Schüttraummeter hat im Vergleich zum Raummeter mehr Zwischenräume und somit weniger Holz pro Kubikmeter. Damit ein Schüttraummeter abgemessen wird, werden Gitterboxen benutzt, dessen Füllvolumen etwas über 1,00 m³ beträgt. Mithilfe von einem Lader wird das Holz in die Gitterboxen hineingeschüttet. Durch das Hineinkippen kommt mehr Luft zwischen die Scheiten als beim ordentlichen Stapeln von Holz. Die Scheitlänge diktiert die Menge des Brennholzes in der Box, beziehungsweise die Größe des Holzstapels. Der Schüttraummeter ist übrigens kein amtliches, sondern eher ein umgangssprachliches Maß, bei welchem die Menge abhängig von der Dichte der Schüttung variiert. Die Holzscheiten haben bei der Schüttung nämlich unterschiedliche Dicken und Längen, so dass sie auch unterschiedlich viel Leerraum freilassen.

Festmeter – die ideale Maßeinheit in der Waldwirtschaft

Beim Festmeter handelt es sich ebenfalls um einen Kubikmeter Holz – aber ohne die Zwischenräume. Der Festmeter ergibt sich aus dem Umfang bzw. dem Durchmesser des Stammes, multipliziert mit seiner Länge. Dabei vermesst man das Holz also ohne Luft. Diese Maßeinheit wird jedoch hauptsächlich in der Waldwirtschaft für den Verkauf von ganzen Bäumen genutzt. Bei herkömmlichen Brennholzhändlern für den privaten Bedarf ist diese Maßbezeichnung zwar seltener zu finden, dennoch kann sich der Kunden aber auch einen Festmeter Hartholz oder Weichholz kaufen, wenn er dieses später selbst sägen und spalten möchte.

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