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Wissenswertes zu Weichholz - besser heizen mit dem richtigen Brennholz

Die Klassifizierung von Holz als Hartholz oder Weichholz basiert auf seiner physikalischen Struktur und Verfassung. Damit wäre es falsch zu denken, dass alle Harthölzer hart und somit besser zum Heizen sind. Dies ist in der Regel generell auch wahr, aber es gibt auch Ausnahmen: So ist z.B. die Eibe ein Weichholz, das relativ hart ist, während das Holz aus Balsa-Bäumen ein Hartholz ist, welches aber viel weicher als die meisten Weichhölzer ist. Bei der Unterscheidung von Holzarten gibt es zwei Arten - Laubholz und Nadelholz. Oft werden im Volksmund alle Nadelhölzer als Weichholz bezeichnet, auch wenn dies nicht ganz korrekt ist. Bekannte und für die Verwendung als Brennholz beliebte Nadelhölzer sind die Fichte, Tanne oder das Kiefer Brennholz.

Der Wachstum-Prozess von sogenanntem Weichholz ist schneller abgeschlossen als der von Hartholz. Dies ist ein Grund, weshalb das Nadelholz als Brennholz günstiger ist. Jedoch ist bei der Verbrennung von diesem Kaminholz vorsicht geboten. Nur unter bestimmten Umständen sollte auf Nadelholz zurückgegriffen werden. Da es einen hohen Harz- und Fettanteil besitzt, hat es auch eine hohe Funktenbildung beim Brennvorgang. Daher sollten Sie bei offenen Öfen stets acht geben! Die Geräuschentwicklung bzw. das Knacken beim Verbrennen wird von vielen als angenehm empfunden. Das Abbrennen des Kaminholzes geschieht schnell und ungleichmäßig. Grund dafür ist die geringere Dichte der Nadelhölzer.

Einige Weichholz Eigenschaften in Übersicht:

  • Nadelbäume werden allgemein als Weichholz bezeichnet
  • geringere Dichte als Hartholz
  • wächst schneller als Hartholz
  • angenehme Geräusch- und Geruchentwicklung beim Verbrennen
  • Weichhölzer wachsen schneller als Harthölzer, weswegen sie auch preislich günstiger sind
  • geeignet als Brennholz

Weichholz: in der Regel immergrüne Nadelbäume

Harthölzer stammen aus Angiospermen oder Blütenpflanzen - wie z.B. Eiche, Ahorn oder Walnuss, die nicht Monokotyledonen sind. Weichholz dagegen stammt aus gymnospermen Bäumen, meist immergrünen Nadelbäumen wie Kiefer oder Fichte. Genauso wie Harthölzer nicht immer hart sind, sind auch Weichhölzer nicht unbedingt weich oder weniger dicht. Es ist nur wahrscheinlicher, dass sie weicher als Harthölzer sind. Den visuellen Unterschieden von weichen Brennholzarten gegenüber harten Hölzern gehören z. B. die üblicherweise hellere Farbe und in der Regel eine weichere Struktur. Weiche Hölzer stammen von Bäumen, die man Koniferen nennt. Das bedeutet, dass ihre Blätter in der Regel die Form einer Nadel haben, anstatt einer breiten Form, die man hauptsächlich bei Harthölzern finden kann.

Brennholz: Der Unterschied zu Harthölzern

Die Unterscheidung zwischen Weich- und Hartholz hat tatsächlich mit Pflanzenreproduktion zu tun. Alle Bäume reproduzieren sich, indem sie Samen produzieren, doch ihre Samenstruktur variiert. Laubbäume (Hartholz) sind Angiospermen - also Pflanzen, die ihre Samen mit irgendeiner Art von Deckung produzieren. Dies könnte eine Frucht sein (z.B. ein Apfel) oder auch eine harte Schale (z.B. eine Eichel). Nadelbäume auf der anderen Seite sind Gymnospermen. Diese Pflanzen lassen ihre Samen ohne Abdeckung auf den Boden fallen. Bei Nadelbäumen wie z.B. Fichten, werden diese Samen in den Wind freigegeben, sobald sie reifen. Der Wind breitet die Samen der Pflanze über ein größeres Gebiet aus. Meistens verlieren angiosperme Bäume ihre Blätter bei kaltem Wetter, während gymnosperme Bäume ihre Blätter das ganze Jahr über behalten. Weichhölzer neigen übrigens dazu weniger dicht als Harthölzer zu sein und daher sind sie auch leichter zu sägen, während die meisten Harthölzer dicht und daher stabiler sind. Wie die Klassifizierung von Balsaholz aber gezeigt hat, gibt es keine Mindestgewicht-Anforderung, um als Hartholz kategorisiert zu werden.

Geeignet für die Möbelindustrie

Der Unterschied in der Mikrostruktur von weichen Hölzern im Gegenteil zu Harthölzern ist, dass sie keine Gefäße besitzen, denn ihre Zellen sind offen (nicht geschlossen wie bei Harthölzern), was ihnen ermöglicht, als Leitungen zu funktionieren und Nährstoffe und Wasser durch den ganzen Baum zu leiten. Da Weichhölzer offene Zellen haben, ermöglicht dies ihnen auch, verschiedene Substanzen (wie z. B. Klebstoffe und Oberflächen) besser zu absorbieren als es bei den meisten Harthölzern der Fall ist. Da sich diese Hölzer leicht behandeln lassen, eignen sie sich gut um aus ihnen ein gutes Holzprodukt für Möbel oder Möbeltischlerei herzustellen, solange sie regelmäßig gepflegt werden. Kiefer ist beispielsweise ein erschwingliches Weichholz, das sogar dichter als einige Harthölzer ist, weshalb es ein sehr nützliches Produkt für die Inneneinrichtung sein kann.

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